Baumwollfeld

Bio-Baumwolle

Reine Schönheit der Natur

Der Anbau von Bio-Baumwolle folgt den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Der Einsatz von chemischen Pestiziden und Düngemitteln ist - anders als im konventionellen Anbau - verboten.

Für den Erhalt und die Verbesserung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit wird natürlichen Mitteln wie Kompost gedüngt. Dadurch erhöht sich der Humusanteil des Bodens, der so mehr Wasser und CO2 speichern kann. Zusätzlich verringert sich die Erosionsanfälligkeit. Darüber hinaus müssen die Bauern einen Fruchtwechsel einhalten. Das bedeutet, dass die Baumwolle im Wechsel mit anderen Kulturen angebaut wird. Dies dient ebenfalls der Bodenpflege und beugt der Vermehrung von Krankheiten und Schädlingen vor. Die gleichzeitige Aussaat anderer Pflanzen vermeidet zusätzlich unnötigen Spritzmitteleinsatz. In Westafrika werden beispielsweise Sonnenblumen um die Baumwollfelder gepflanzt. Diese ziehen Schädlinge wie den Baumwollkapselkäfer an und verhindern so einen Befall der Baumwollpflanzen.

Bio-Baumwolle wird von Hand geerntet! Chemische Entlaubungsmittel, die zur Erleichterung einer maschinellen Ernte eingesetzt werden, sind nicht erlaubt. Untersagt ist natürlich auch die Verwendung gentechnisch veränderter Pflanzen.